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Konjunkturdaten überraschen weltweit negativ

Die US-Aktienmärkte notieren immer noch auf schwindelerregenden Höhen. Da müssten doch eigentlich die Wirtschaftsdaten aus den USA auch ausgezeichnet sein, oder? Weit gefehlt. Jüngst erreichten uns von der US-Konjunkturfront alles andere als optimistisch stimmende Nachrichten.

Massiver Gegenwind für den Einzelhandel

Die Nachrichtenagentur Reuters meldet, dass der US-Einzelhandel im Monat August mit starkem Gegenwind zu kämpfen hatte. Volkswirtschaftlich ist das schon extrem bedeutsam, da der private Konsum fast zwei Drittel der US-Wirtschaftskraft darstellt. Tatsache ist jedenfalls, dass die US-Einzelhandelsumsätze gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent schrumpften. Dies war der größte Rückgang seit sechs Monaten.

Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit einem Zuwachs von 0,1 Prozent gerechnet, nachdem es im Juli ein nach unten revidiertes Plus von 0,3 Prozent gegeben hatte. Besonders schlecht verlief der Autoabsatz. Hier vermeldeten die Händler ein Umsatzminus von 1,6 Prozent. Aktuell tröstet man sich mit der Hoffnung, dass in den kommenden Monaten die Geschäfte wieder besser laufen könnten. Es müssten ja viele von den Naturkatastrophen der vergangenen Wochen und Monate zerstörten Fahrzeuge wieder ersetzt werden.

US-Industrieproduktion fällt stark

Gleichzeitig wurde bekannt, dass die US-Industrieproduktion ebenfalls gewaltig Federn lassen musste. Sie war im August so schwach wie seit dem Jahr 2009 nicht mehr und fiel gegenüber dem Juli 2017 um 0,9 Prozent. Im Konsens wurde ein Produktionswachstum um 0,1 Prozent erwartet. Die Federal Reserve teilte auch mit, dass die Kapazitätsauslastung auf 76,1 Prozent sank.

Erwartet wurde hier ein Anstieg auf 76,9 Prozent. Der Hurrikan „Harvey“, der in Texas und Louisiana auf das Festland traf, sei nach Angaben der Fed hauptverantwortlich für Ausfälle bei der Ölförderung, der Raffinierung und anderen industriellen Aktivitäten wie etwa Schiffsverkehr. Die Fed schätzte, dass „Harvey“ die Industrieproduktion um rund drei Viertel eines Prozentpunktes verringert hat.

Schwache Daten aus China

Fakt ist aber auch, dass aus dem aktuell eher weniger von Naturkatastrophen geplagten China relativ schwache Konjunkturdaten kommen. Reuters schreibt, dass es mittlerweile Zweifel an der Stärke des Aufschwungs in China geben würde. Die Investitionen wuchsen von Januar bis August mit 7,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum so langsam wie seit Ende 1999 nicht mehr. Die Industrieproduktion legte im August mit 6,0 Prozent so langsam zu wie seit neun Monaten nicht mehr. Der Einzelhandel wies mit 10,1 Prozent die geringste Umsatzsteigerung seit einem halben Jahr aus.

Ja, liebe Leser, die Rekordstände an den Aktienmärkten werden nicht durch die realwirtschaftliche Lage untermauert. Es ist nur eine Frage der Zeit, ehe die Investoren das realisieren und die Bewertungen an die reale Lage angepasst werden. Seien Sie auf der Hut!

Eurocrash: Anleihenkäufe der EZB nähern sich dem Ende

Die Europäische Zentralbank (EZB) kauft seit März 2015 Staatsanleihen im Wert von derzeit 60 Milliarden Euro pro Monat vom Markt auf. Hintergrund dieser Aktion ist die Absicht, damit eine Zinssenkung durch die erhöhte Nachfrage nach Anleihen zu bewirken, um die Krisenländer Griechenland, Italien, Spanien und Portugal zu stützen. Der Zins für Anleihen hängt entscheidend auch von der Nachfrage nach Anleihen ab. Je höher die Nachfrage, umso geringer der Zins.

Diese Anleihenkäufe und die damit verbundenen künstlich niedrigen Zinsen sind ein Grund dafür, warum sowohl die Aktien-, wie auch die Immobilienmärkte in Europa völlig aus dem Ruder gelaufen sind und auf unrealistischen Niveaus notieren, die nicht im Einklang mit der Entwicklung der realen Wirtschaft stehen.

Doch jetzt zeichnet sich ein Ende dieser Maßnahmen ab. Einmal laufen diese Krisenaktionen Ende 2017 aus. Selbst wenn die EZB eine Verlängerung beschließen sollte, wird es schwierig, mit den Anleihenkäufen so weiterzumachen wie bisher, denn die Käufe nähern sich den legalen Maximalmarken.

Schon bald darf die EZB gar keine Anleihen mehr kaufen

Bei den Anleihekäufen wurde vereinbart, dass die EZB nicht mehr als 33 Prozent der Anleihen eines Staates halten darf. Diese Marke ist bei portugiesischen Anleihen schon fast erreicht und wird bei deutschen Anleihen im Frühjahr 2018 erreicht werden. Das heißt, selbst wenn die EZB so weitermachen will wie derzeit, gibt es für sie schon bald keine Anleihen mehr, die sie noch kaufen darf. Eine Änderung der Regeln ist jedoch nach Expertenmeinung kaum möglich, da die Widerstände innerhalb der EZB dafür zu groß sind.

Es wird also in nächster Zeit zwangsläufig zu einem Ende der Liquiditätspolitik der EZB kommen. Dann wird das Geld für Aktien nicht mehr so reichlich sprudeln wie bisher und die Aktienmärkte werden erheblich anfälliger für Crashs werden. Das bedeutet für Sie, dass selbst wenn es zu keinem größeren Crash in den nächsten Monaten kommt, die Luft für Aktien immer dünner wird, weil deren Hauptantrieb verloren geht.

Denn der Hauptantriebsfaktor für die überspekulierten Aktienmärkte sind heute die künstlich niedrigen Zinsen durch die EZB-Maßnahmen und die dadurch ausgelöste Geldschwemme an den Aktienbörsen. Deshalb ist es sehr wichtig den Aktienanteil begrenzt zu halten. Darüber hinaus sollten Sie diesen Aktienanteil noch mit Short-Werten aktiv absichern.

Eurocrash: Anleihenkäufe der EZB nähern sich dem Ende

Die Europäische Zentralbank (EZB) kauft seit März 2015 Staatsanleihen im Wert von derzeit 60 Milliarden Euro pro Monat vom Markt auf. Hintergrund dieser Aktion ist die Absicht, damit eine Zinssenkung durch die erhöhte Nachfrage nach Anleihen zu bewirken, um die Krisenländer Griechenland, Italien, Spanien und Portugal zu stützen. Der Zins für Anleihen hängt entscheidend auch von der Nachfrage nach Anleihen ab. Je höher die Nachfrage, umso geringer der Zins.

Diese Anleihenkäufe und die damit verbundenen künstlich niedrigen Zinsen sind ein Grund dafür, warum sowohl die Aktien-, wie auch die Immobilienmärkte in Europa völlig aus dem Ruder gelaufen sind und auf unrealistischen Niveaus notieren, die nicht im Einklang mit der Entwicklung der realen Wirtschaft stehen.

Doch jetzt zeichnet sich ein Ende dieser Maßnahmen ab. Einmal laufen diese Krisenaktionen Ende 2017 aus. Selbst wenn die EZB eine Verlängerung beschließen sollte, wird es schwierig, mit den Anleihenkäufen so weiterzumachen wie bisher, denn die Käufe nähern sich den legalen Maximalmarken.

Schon bald darf die EZB gar keine Anleihen mehr kaufen

Bei den Anleihekäufen wurde vereinbart, dass die EZB nicht mehr als 33 Prozent der Anleihen eines Staates halten darf. Diese Marke ist bei portugiesischen Anleihen schon fast erreicht und wird bei deutschen Anleihen im Frühjahr 2018 erreicht werden. Das heißt, selbst wenn die EZB so weitermachen will wie derzeit, gibt es für sie schon bald keine Anleihen mehr, die sie noch kaufen darf. Eine Änderung der Regeln ist jedoch nach Expertenmeinung kaum möglich, da die Widerstände innerhalb der EZB dafür zu groß sind.

Es wird also in nächster Zeit zwangsläufig zu einem Ende der Liquiditätspolitik der EZB kommen. Dann wird das Geld für Aktien nicht mehr so reichlich sprudeln wie bisher und die Aktienmärkte werden erheblich anfälliger für Crashs werden. Das bedeutet für Sie, dass selbst wenn es zu keinem größeren Crash in den nächsten Monaten kommt, die Luft für Aktien immer dünner wird, weil deren Hauptantrieb verloren geht.

Denn der Hauptantriebsfaktor für die überspekulierten Aktienmärkte sind heute die künstlich niedrigen Zinsen durch die EZB-Maßnahmen und die dadurch ausgelöste Geldschwemme an den Aktienbörsen. Deshalb ist es sehr wichtig den Aktienanteil begrenzt zu halten. Darüber hinaus sollten Sie diesen Aktienanteil noch mit Short-Werten aktiv absichern.

Die größte Schuldenblase der Geschichte gefährdet auch Ihr Vermögen

Der globale Schuldenberg wird immer größer. Besonders gut können Sie diese Entwicklung verfolgen, wenn Sie auf die USA schauen. Die weltgrößte Volkswirtschaft ist noch immer das Maß aller Dinge, und das gilt auch beim Aufbau von neuen Schulden.

Und auch wenn die Schuldenobergrenze nun wieder angehoben worden ist. Das Thema ist dort extrem dramatisch. Eine Zahl verdeutlicht Ihnen, was wirklich los ist in den USA. Stündlich steigt das Schuldenniveau dort um 100.000.000 Dollar. Mittlerweile sind es schon rund 20 Billionen Dollar auf die sich der gesamte Schuldenberg summiert. Ende des Jahres wird die Summe wohl schon Kurs auf die Marke von 21 Billionen Dollar nehmen.

Ein Ende dieser Entwicklung nicht in Sicht. Es ist im Endeffekt auch egal wer im Weißen Haus sitzt. Schauen wir zurück auf die Amtszeit von Barack Obama. In seiner 8-jährigen Amtszeit hat er das Staatsdefizit um 9 Mrd. Dollar aufgestockt. Aber diese enormen Summen haben auch massive Auswirkungen.

Nur allein durch das große Schuldenwachstum in den Vereinigten Staaten ist es überhaupt noch möglich, dass dort die Wirtschaft weiterwächst. Und selbst mit diesen enormen neuen Schulden, die in der Wirtschaft auch angekommen sind, hat die es USA geschafft, eine durchschnittliche Wachstumsrate der Wirtschaft von 1,33 % hinzubekommen.

Börsen steigen viel zu schnell – die Wirtschaft kommt da nicht mit

In der gleichen Zeit sind die Börsen um ein Vielfaches gestiegen. Und genau hier sehen Sie eines der großen Probleme der USA. Die Entwicklung an den Börsen spiegelt das tatsächliche wirtschaftliche Geschehen überhaupt nicht mehr wieder. Im Endeffekt lebt die größte Volkswirtschaft der Welt in einer gigantischen Spekulationsblase – die auch durch das weiterhin fast unkontrollierte Schuldenwachstum angetrieben wird.

Und wenn sich diese Spekulation einmal auflösen wird, können Sie mit massiven Folgen nicht nur in den USA rechnen. Dann werden auch bei uns die Finanzmärkte stark durcheinandergewirbelt werden. Ich erwarte dann deutlich größere Verwerfungen als bei der globalen Finanzkrise 2008/2009.

Und auch hier kommen die Schulden wieder ins Spiel. Damals war der Staat noch in der Lage, den maroden Banken unter die Arme zu greifen. Doch seitdem sind die weltweiten Staatsschulden um mehr als 40 % angestiegen. Damit fehlt vielen Staaten weltweit einfach die Basis, um jetzt noch einmal kostspielige Rettungsprogramme aufzusetzen.

Insofern ist jetzt die Zeit gekommen ihr Vermögen aktiv zu schützen – denn die nächste Krise wird den Wohlstand, so wie wir ihn heute kennen, massiv gefährden.

Die größte Schuldenblase der Geschichte gefährdet auch Ihr Vermögen

Der globale Schuldenberg wird immer größer. Besonders gut können Sie diese Entwicklung verfolgen, wenn Sie auf die USA schauen. Die weltgrößte Volkswirtschaft ist noch immer das Maß aller Dinge, und das gilt auch beim Aufbau von neuen Schulden.

Und auch wenn die Schuldenobergrenze nun wieder angehoben worden ist. Das Thema ist dort extrem dramatisch. Eine Zahl verdeutlicht Ihnen, was wirklich los ist in den USA. Stündlich steigt das Schuldenniveau dort um 100.000.000 Dollar. Mittlerweile sind es schon rund 20 Billionen Dollar auf die sich der gesamte Schuldenberg summiert. Ende des Jahres wird die Summe wohl schon Kurs auf die Marke von 21 Billionen Dollar nehmen.

Ein Ende dieser Entwicklung nicht in Sicht. Es ist im Endeffekt auch egal wer im Weißen Haus sitzt. Schauen wir zurück auf die Amtszeit von Barack Obama. In seiner 8-jährigen Amtszeit hat er das Staatsdefizit um 9 Mrd. Dollar aufgestockt. Aber diese enormen Summen haben auch massive Auswirkungen.

Nur allein durch das große Schuldenwachstum in den Vereinigten Staaten ist es überhaupt noch möglich, dass dort die Wirtschaft weiterwächst. Und selbst mit diesen enormen neuen Schulden, die in der Wirtschaft auch angekommen sind, hat die es USA geschafft, eine durchschnittliche Wachstumsrate der Wirtschaft von 1,33 % hinzubekommen.

Börsen steigen viel zu schnell – die Wirtschaft kommt da nicht mit

In der gleichen Zeit sind die Börsen um ein Vielfaches gestiegen. Und genau hier sehen Sie eines der großen Probleme der USA. Die Entwicklung an den Börsen spiegelt das tatsächliche wirtschaftliche Geschehen überhaupt nicht mehr wieder. Im Endeffekt lebt die größte Volkswirtschaft der Welt in einer gigantischen Spekulationsblase – die auch durch das weiterhin fast unkontrollierte Schuldenwachstum angetrieben wird.

Und wenn sich diese Spekulation einmal auflösen wird, können Sie mit massiven Folgen nicht nur in den USA rechnen. Dann werden auch bei uns die Finanzmärkte stark durcheinandergewirbelt werden. Ich erwarte dann deutlich größere Verwerfungen als bei der globalen Finanzkrise 2008/2009.

Und auch hier kommen die Schulden wieder ins Spiel. Damals war der Staat noch in der Lage, den maroden Banken unter die Arme zu greifen. Doch seitdem sind die weltweiten Staatsschulden um mehr als 40 % angestiegen. Damit fehlt vielen Staaten weltweit einfach die Basis, um jetzt noch einmal kostspielige Rettungsprogramme aufzusetzen.

Insofern ist jetzt die Zeit gekommen ihr Vermögen aktiv zu schützen – denn die nächste Krise wird den Wohlstand, so wie wir ihn heute kennen, massiv gefährden.

Negative Überraschungen für Konjunktur-Optimisten nehmen zu

Super-Boom, unendlicher Aufschwung, Überhitzung – so lauten derzeit immer noch die Schlagzeilen mit Blick auf die konjunkturelle Lage Deutschlands. Niemand, aber auch wirklich niemand geht davon aus, dass es mit der Konjunktur auch wieder einmal in die andere Richtung gehen könnte. Die Themen „Rezession“ oder „Wirtschaftskrise“ stehen vor der Bundestagswahl erst recht nicht auf der Agenda. Interessant ist aber, dass es schon jetzt erste Hinweise, ja Warnsignale dafür gibt, dass es konjunkturell zumindest schwieriger werden könnte.

Industrie verbucht Auftragsminus

Jüngst vermeldete zum Beispiel das Wirtschaftsministerium in Berlin, dass die deutsche Industrie mit einem überraschenden Auftragsminus ins Sommerquartal gestartet sei. Bei den Unternehmen seien im Juli im Vergleich zum Vormonat 0,7 Prozent weniger Bestellungen eingegangen. Im breiten Konsens erwarteten Ökonomen aber ein Auftragsplus in Höhe von 0,4 Prozent.

Konkret teilte das Ministerium mit, dass die Inlandsbestellungen um 1,6 Prozent gefallen seien. Aus der angeblich boomenden Euro-Zone betrug das Auftragsminus ein Prozent. Die Nachfrage nach Investitionsgütern sei um 0,7 Prozent rückläufig gewesen; die Auftragseingänge für Vorleistungsgüter fielen um 0,4 Prozent, die für Konsumgüter um satte drei Prozent.

Stagnation bei der Produktion

Des Weiteren wurde jüngst vom Statistischen Bundesamt mit Sitz in Wiesbaden mitgeteilt, dass die deutsche Industrie ihre Gesamtproduktion im Juli nicht steigern konnte. Die Produktion des verarbeitenden Gewerbes sei den Statistikern zufolge auf dem Stand des Vormonats gewesen. Analysten hatten dagegen einen Zuwachs um 0,5 Prozent erwartet. Die Stagnation folgt auf einen Rückgang um 1,1 Prozent im Juni.

Ja, liebe Leser, unter dem Strich sind das Meldungen, die die These vom ewigen Super-Boom in deutschen Landen nicht wirklich untermauern. Mit Blick auf das Auftragsminus der Industrie im Juli sagte der Analyst Alexander Krüger vom Bankhaus Lampe, dass sich einmal mehr bestätigt habe, dass die realen Daten mit der überaus guten Stimmung nicht mithalten könnten.

Es wäre unter dem Strich nicht verwunderlich, wenn insbesondere nach der Bundestagswahl negative Konjunkturüberraschungen die Stimmung trüben werden. Lassen Sie sich auf keinem Fall von der Optimismus-Rhetorik einlullen – denn die ersten Anzeichen deuten schon auf eine Eintrübung bei der Konjunktur hin.

Negative Überraschungen für Konjunktur-Optimisten nehmen zu

Super-Boom, unendlicher Aufschwung, Überhitzung – so lauten derzeit immer noch die Schlagzeilen mit Blick auf die konjunkturelle Lage Deutschlands. Niemand, aber auch wirklich niemand geht davon aus, dass es mit der Konjunktur auch wieder einmal in die andere Richtung gehen könnte. Die Themen „Rezession“ oder „Wirtschaftskrise“ stehen vor der Bundestagswahl erst recht nicht auf der Agenda. Interessant ist aber, dass es schon jetzt erste Hinweise, ja Warnsignale dafür gibt, dass es konjunkturell zumindest schwieriger werden könnte.

Industrie verbucht Auftragsminus

Jüngst vermeldete zum Beispiel das Wirtschaftsministerium in Berlin, dass die deutsche Industrie mit einem überraschenden Auftragsminus ins Sommerquartal gestartet sei. Bei den Unternehmen seien im Juli im Vergleich zum Vormonat 0,7 Prozent weniger Bestellungen eingegangen. Im breiten Konsens erwarteten Ökonomen aber ein Auftragsplus in Höhe von 0,4 Prozent.

Konkret teilte das Ministerium mit, dass die Inlandsbestellungen um 1,6 Prozent gefallen seien. Aus der angeblich boomenden Euro-Zone betrug das Auftragsminus ein Prozent. Die Nachfrage nach Investitionsgütern sei um 0,7 Prozent rückläufig gewesen; die Auftragseingänge für Vorleistungsgüter fielen um 0,4 Prozent, die für Konsumgüter um satte drei Prozent.

Stagnation bei der Produktion

Des Weiteren wurde jüngst vom Statistischen Bundesamt mit Sitz in Wiesbaden mitgeteilt, dass die deutsche Industrie ihre Gesamtproduktion im Juli nicht steigern konnte. Die Produktion des verarbeitenden Gewerbes sei den Statistikern zufolge auf dem Stand des Vormonats gewesen. Analysten hatten dagegen einen Zuwachs um 0,5 Prozent erwartet. Die Stagnation folgt auf einen Rückgang um 1,1 Prozent im Juni.

Ja, liebe Leser, unter dem Strich sind das Meldungen, die die These vom ewigen Super-Boom in deutschen Landen nicht wirklich untermauern. Mit Blick auf das Auftragsminus der Industrie im Juli sagte der Analyst Alexander Krüger vom Bankhaus Lampe, dass sich einmal mehr bestätigt habe, dass die realen Daten mit der überaus guten Stimmung nicht mithalten könnten.

Es wäre unter dem Strich nicht verwunderlich, wenn insbesondere nach der Bundestagswahl negative Konjunkturüberraschungen die Stimmung trüben werden. Lassen Sie sich auf keinem Fall von der Optimismus-Rhetorik einlullen – denn die ersten Anzeichen deuten schon auf eine Eintrübung bei der Konjunktur hin.

Deutsche-Bank-Chef Cryan warnt vor Blasen

Auch bei der letzten EZB-Ratssitzung verkündete Mario Draghi nicht die von vielen herbeigesehnte geldpolitische Wende.

„Ein sehr substanzielles Ausmaß an geldpolitischer Unterstützung ist weiterhin nötig.“ Das war die Kernaussage Draghis.

Die EZB wolle nun erst im Herbst ihre Instrumente auf den Prüfstand stellen. “Wahrscheinlich wird der Großteil der Entscheidungen im Oktober getroffen”, kündigte Draghi an.

Die Europäische Zentralbank könne dies aber auch noch verschieben, sollte sie noch nicht so weit sein…

Forderungen aus deutschen Landen

Vor der letzten EZB-Ratssitzung forderte Sparkassen-Präsident Georg Fahrenschon:

Die EZB dürfe die Entscheidung, ihre extrem expansive Geldpolitik wieder zurückzudrehen, nicht immer wieder auf Wiedervorlage setzen.

Er wünsche sich, dass die Notenbank “in kleinen Schritten anfängt”, die Zinsen zu normalisieren.

Der Chef des Verbandes der Volks- und Raiffeisenbanken, Uwe Fröhlich, erklärte:

Die rund 1.000 kleinen Institute, die seinem Verband angeschlossen seien, warteten händeringend darauf, dass die EZB sich endlich bewege:

“Uns allen ist wohl klar, dass die EZB langsam überzieht.”

Chef der Deutschen Bank warnt vor Blasen

Aber nicht nur die deutschen Sparkassen und Volks- und Raiffeisenbanken fordern eine Wende der Geldpolitik der EZB.

Selbst der Deutsche-Bank-Chef John Cryan drängt auf ein Ende der ultralockeren Geldpolitik der Europäischen Zentralbank.

„Die Zeit des billigen Geldes in Europa sollte enden – trotz des starken Euro“. Das sagte Cryan während der Tagung „Banken im Umbruch“ in Frankfurt am Main.

Weiter meinte Cryan, dass das viele billige Geld der Notenbanken den Finanzmärkten in den zurückliegenden Krisenjahren unbestritten geholfen habe.

Der Chef der Deutschen Bank gab aber zu bedenken, dass die lockere Geldpolitik zu immer größeren Verwerfungen führe.

Wörtlich fügte er hinzu: „Wir sehen inzwischen Anzeichen von Blasen an immer mehr Stellen des Kapitalmarktes, an denen wir sie nicht erwartet hätten.“

Fazit

So etwas sollten wir alle ernst nehmen!

Wenn selbst der Deutsche-Bank-Chef an vielen Stellen des Kapitalmarktes Blasen erkennt, sollte auch der letzte Super-Bulle und Optimist etwas nachdenklicher und vorsichtiger werden!

Sicher ist, dass diese Blasen, wie immer in der Geschichte, platzen werden. Und es ist auch sicher, dass dies nie und nimmer schmerzfrei über die Bühne gehen wird.

Insofern hat es für uns höchste Priorität, unsere Vermögen vor den platzenden Blasen zu schützen.

Chef der Deutschen Bank warnt vor Blasen

Auch bei der letzten EZB-Ratssitzung verkündete Mario Draghi nicht die von vielen herbeigesehnte geldpolitische Wende. „Ein sehr substanzielles Ausmaß an geldpolitischer Unterstützung ist weiterhin nötig.“ Das war die Kernaussage von Herrn Draghi.

Die EZB wolle nun erst im Herbst ihre Instrumente auf den Prüfstand stellen. “Wahrscheinlich wird der Großteil der Entscheidungen im Oktober getroffen”, kündigte Draghi an. Die EZB könne dies aber auch noch verschieben, sollte sie noch nicht so weit sein.

Forderungen aus deutschen Landen

Vor der letzten EZB-Ratssitzung forderte ja Sparkassen-Präsident Georg Fahrenschon, dass die EZB die Entscheidung, ihre extrem expansive Geldpolitik wieder zurückzudrehen, nicht immer wieder auf Wiedervorlage setzen dürfe. Er wünsche sich, dass die Notenbank “in kleinen Schritten anfängt”, die Zinsen zu normalisieren.

Der Chef des Verbandes der Volks- und Raiffeisenbanken, Uwe Fröhlich, erklärte, die rund 1.000 kleinen Institute, die seinem Verband angeschlossen seien, würden händeringend darauf warten, dass die EZB sich endlich bewege: “Uns allen ist wohl klar, dass die EZB langsam überzieht.”

Chef der Deutschen Bank warnt vor Blasen

Aber nicht nur die deutschen Sparkassen und Volks- und Raiffeisebanken fordern eine Wende der Geldpolitik der EZB. Selbst der Deutsche-Bank-Chef John Cryan dringt auf ein Ende der ultralockeren Geldpolitik der EZB.  „Die Zeit des billigen Geldes in Europa sollte enden – trotz des starken Euro“. Das sagte der Chef der Deutschen Bank während der Tagung „Banken im Umbruch“ in Frankfurt am Main.

Weiter sagte er, dass das viele billige Geld der Notenbanken den Finanzmärkten in den zurückliegenden Krisenjahren unbestritten geholfen habe. Er gab aber zu bedenken, dass die lockere Geldpolitik zu immer größeren Verwerfungen führen würde. Wörtlich fügte er hinzu: „Wir sehen inzwischen Anzeichen von Blasen an immer mehr Stellen des Kapitalmarktes, an denen wir sie nicht erwartet hätten.“

So etwas sollten wir alle ernst nehmen, wenn selbst der Chef der Deutschen Bank an vielen Stellen des Kapitalmarktes Blasen erkennt, sollte der letzte Super-Bulle und Optimist zumindest etwas nachdenklicher und vorsichtiger werden. Sicher ist, dass diese Blasen wie immer in der Geschichte platzen werden. Und es ist auch sicher, dass dies nie und nimmer schmerzfrei über die Bühne gehen wird. Insofern hat es für uns höchste Priorität, unsere Vermögen vor den platzenden Blasen zu schützen.

Bargeld-Verbot: Die Gefahr ist real

Immer wieder erreichen mich Anfragen zum Thema Bargeld-Verbot. Dieses Thema beschäftigt mich schon längere Zeit.

So hatte ich schon im Jahr 2015 ein Lesertreffen bei meinem Börsendienst „Crash-Investor“ zu dem Thema angeboten.

Schon damals hatte ich die maßgeblichen Gefahren eines Bargeld-Verbots klar herausgestellt – und seitdem hat sich die Lage nicht wirklich verbessert.

Damals machte ich in meinem Vortrag deutlich, warum ein Bargeld-Verbot für Sie fatal wäre.

Neue Finanzkrise droht – gar mit heftigerem Ausmaß als 2008

Wie die Entwicklung der globalen Überschuldung zeigt, droht eine neue Finanzkrise.

Immerhin sind heute die weltweiten Schulden um mehr als 40% höher als zur Finanzkrise 2008 (Stand: 2017).

Dieses Problem wird nicht mehr lange durch die Notenbanken kaschiert werden können.

Das Ausmaß einer neuen Krise wird demnach erheblich über dem von 2008 liegen.

Dazu belegen die einbrechenden Rohstoffpreise, dass die Weltwirtschaft schon lange nicht mehr so boomt, wie es die Aktienbörsen suggerieren.

Ein Crash wird die Folge sein…

Immer mehr Experten fordern Bargeld-Verbot

Diese Entwicklung ist der Grund, warum immer mehr Experten, wie der US-Ökonom Kenneth Rogoff und der deutsche Wirtschaftsweise Peter Bofinger, ein Bargeld-Verbot fordern.

Mit einer Abschaffung des Bargelds nimmt man Ihnen die Möglichkeit Ihr Geld durch Abheben vom Konto vor einer Bankenkrise in Sicherheit zu bringen.

Sie sind dem Banken-System und den Krisen-Folgen dann völlig ausgeliefert.

Darum ist nur Bargeld Geld im engeren Sinn

Weiterhin erklärte ich in dem Vortrag, warum heute von der Geld-Definition her nur Bargeld Geld im engeren Sinn ist.

Im Bundesbankgesetz steht dazu: „Auf Euro lautende Banknoten sind das einzige unbeschränkte gesetzliche Zahlungsmittel.“

Das bedeutet, dass Giral- und Buchgeld nur Forderungen – und damit bloße Versprechen – auf Bargeld sind.

Richtigem Geld mit Annahmezwang entspricht nur Bargeld. Die Vorteile von Bargeld liegen dabei auf der Hand:

Es ist anonym verwendbar, krisensicher, unabhängig von Banken, billig und schnell einsetzbar.

Bargeld-Abschaffung: Überwachungs-Staat droht

Eine Abschaffung des Bargelds würde unmittelbar in einen Überwachungs-Staat führen, in dem jederzeit festgestellt werden könnte, wann Sie wo, was, zu welchem Preis kaufen.

Ich machte deutlich, dass es ein Irrglaube ist, anzunehmen Sie wären immer auf der sicheren Seite, wenn Sie die Gesetze einhalten.

Wie die Vergangenheit gezeigt hat, kann es jederzeit zu einer neuen – auch radikalen – Regierung kommen.

Und diese kann dann den Überwachungs-Staat – gestützt auf die heutigen spionagetechnischen Möglichkeiten – skrupellos gegen Sie einsetzen.

Fazit uns Ausblick

Hieran sehen Sie ganz klar, welch massive Folgen für unser aller Leben ein Bargeld-Verbot tatsächlich hätte.

Doch Vorsicht ist auf jeden Fall geboten, denn die Bestrebungen zur Abschaffung des Bargelds sind in vielen Ländern (Beispiel: Indien) schon weit vorangeschritten.