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Eurocrash: Euro soll in der ganzen EU eingeführt werden

Letzte Woche sprach sich EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker in seiner jährlichen Rede zur Lage der Union dafür aus, den Euro in allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) einzuführen. Vor allem solle die Einheitswährung auch in den ärmeren Staaten wie Rumänien oder Bulgarien gelten. Der Euro sei dafür bestimmt die einheitliche Währung für die ganze EU zu sein, was auch in den EU-Verträgen so geplant sei.

Zuvor hatte bereits EU-Kommissar Günther Oettinger geäußert, dass Bulgarien schon nächstes Jahr als 20. Land den Euro einführen werde. Für mich zeigen solche Vorstellungen der Führungspersonen in der EU, dass diese offenbar immer noch nicht mit grundlegenden ökonomischen Gesetzen vertraut sind. Trotz der vielen nach wie vor ungelösten Krisen um den Euro halten sie nicht nur stur an dem Pleiteprojekt Euro fest, sondern sie wollen es noch erweitern.

Eine gemeinsame Währung ist überhaupt nur dann möglich, wenn die Wirtschaftsräume ökonomisch vergleichbar sind, wenn also Wirtschaftsstruktur und Produktivität zusammenpassen. Das ist jedoch weder im jetzigen Euroraum, noch in der EU insgesamt der Fall. Ganz im Gegenteil. Die Staaten unterschieden sich massiv voneinander. Zwischen Rumänien und Deutschland liegen im ökonomischen Bereich Welten.

Euro war von Anfang an zum Scheitern verurteilt

Mir war schon vor der Euro-Einführung im Jahr 2000 klar, dass diese Währung keine Zukunft hat und zu massiven Krisen führen wird. Das sagte ich auch in meinem Buch „Der Euro“ im Jahr 2001 treffend voraus. Noch 2010 warnte ich in meinem Buch „Die kommende Eurokatastrophe“ vor dem Desaster, das dann 2011 wie vorhergesagt eintraf. Konsequenz einer weiteren Ausdehnung des Euroraumes wird sein, dass es zu noch heftigeren Spannungen und Krisen kommen wird, als schon 2011, zum Beginn der Eurokrise.

Dann müssen noch mehr Gelder für die Eurorettung bezahlt werden, die letztlich wieder zum großen Teil von Deutschland aufgebracht werden müssen, was uns ebenfalls in den Abwärtsstrudel reißen wird. Daran sehen Sie, wie wichtig es für Sie ist, sich unbedingt vor der nächsten Eurokrise aktiv abzusichern. Welcher Mix dafür am besten geeignet ist, erfahren Sie regemäßig an dieser Stelle.

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