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Immobilienblase: Wenn es knallt, wird es heftig für viele Investoren

Immobilien sind alles andere als eine sichere Anlageklasse; darauf weise ich Sie an dieser Stelle schon seit langer Zeit hin.

Dabei muss ich eine Sache gleich vorweg sagen: Ich rede hier ausdrücklich nur von Immobilien-Investments!

Die selbstgenutzte Immobilie gehört zu einer umfassenden Vermögens-Planung mit dazu und bietet Ihnen gerade als aktive Altersvorsorge viele Vorteile.

Doch angelockt durch die niedrigen Zinsen haben zuletzt auch immer mehr Bundesbürger auf Immobilien-Investments gesetzt – und das wird noch viele massive Probleme nach sich ziehen.

Experte verdeutlicht den Immobilien-Wahnsinn anhand von Zahlen

Wie ein Experte in der Zeitschrift „Focus“ berechnet hat, beruhen die teils astronomischen Preise bei Immobilien derzeit zum großen Teil auf dem extremen Niedrigzins-Niveau.

Doch das wird sich in Zukunft wieder ändern, und dann wird eine Zins-Erhöhung von nur 1% insges. einen Fall der Immobilienpreise von 16% nach sich ziehen.

Das liegt daran, weil durch höhere Finanzierungs-Kosten der Anteil der Käufer, die sich ein teures Objekt leisten können, immer kleiner wird.

Eine abnehmende Nachfrage nach Immobilien bewirkt auf dem Markt jedoch sinkende Preise, weswegen schon geringfügige Zins-Steigerungen einen enormen Fall der Immobilienpreise auslösen.

Sinkt der Immobilienwert, dann platzen viele Kredite

Doch ich sehe es sogar noch drastischer: Platzt die Immobilienblase, dann wird der in Gang gekommene Preisrutsch sehr schnell und heftig vonstattengehen.

Je stärker jedoch die Preise sinken, umso mehr verschuldete Immobilien-Besitzer kommen in Bedrängnis.

Denn der fallende Immobilienwert sichert irgendwann den Kredit nicht mehr ab und die finanzierende Bank fordert dann weitere Sicherheiten.

Kann der Schuldner diese nicht erbringen, wird der Kredit-Vertrag gekündigt – auch wenn er noch tadellos bedient wird.

Genau dieser Aspekt wird aber von einer Vielzahl der Immobilien-Käufer schlicht und einfach übersehen.

Immobilien bieten hier eben keine hohe Sicherheit – das gilt ganz besonders in Phasen sinkender Preise.

Und auch langfristig festgelegte Zinsen alleine bieten somit auch keine Sicherheit; die dann durch den Wertverlust einsetzenden Zwangs-Verkäufe werden den Preisrutsch weiter befeuern.

Am Ende stehen viele überschuldete Immobilien-Besitzer und ein Immobilienmarkt, der ein deutlich niedrigeres Preisniveau aufweist, als wir es heute kennen.

Fazit: Finger weg von Immobilien über das Eigenheim hinaus!

Deshalb rate ich Ihnen nach wie vor dazu, dass Sie sich aus dieser Spekulation ganz heraushalten und neben Ihrem Eigenheim keine weiteren Immobilien-Investments eingehen.

Nehmen Sie bestimmte Anlageklassen nicht mit ins persönliche Portfolio auf! – Auch das ist aktiver Kapitalschutz.

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