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Deutsche Mittelständler blicken pessimistisch ins Jahr 2019

Massenmedial wird ja noch immer über die scheinbar gute Entwicklung der deutschen Wirtschaft berichtet. Offiziell ist von einem „stetigen und breitangelegten Aufschwung“ die Rede. Es darf aber wahrlich bezweifelt werden, ob der „Aufschwung“ – so er denn überhaupt noch intakt ist – wirklich breitangelegt ist und bleibt.

Konjunkturwende im Mittelstand

Höchst interessant ist da der Blick auf eine bisher nicht veröffentlichte Studie zur Lage und zum Ausblick im deutschen Mittelstand. Jüngst berichtete die Tageszeitung „Welt“ über das Ergebnis einer Untersuchung des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) und der DZ BANK, für die rund 1.500 mittelständische Unternehmen befragt und zusätzlich sage und schreibe 2,2 Millionen (!!!) Jahresabschlüsse der vergangenen Jahre ausgewertet wurden. Einen besseren und tieferen Einblick in die Breite des deutschen Mittelstands gibt es wohl kaum.

Folglich ist das Ergebnis der Studie wahrlich sehr ernst zu nehmen. Tenor ist demnach, dass die konjunkturelle Wende nach unten im Herz der deutschen Wirtschaft, im Mittelstand, angekommen ist. Die Geschäftserwartungen der Mittelständler haben sich der Untersuchung zufolge erheblich verschlechtert und seien erstmals seit dem Herbst 2015 wieder unter den langjährigen Durchschnitt gefallen.

Kleine Unternehmen besonders skeptisch

Besonders auffällig ist, dass kleinere Firmen außerordentlich skeptisch ins Neue Jahr blicken. Dabei handelt es sich um Unternehmen mit weniger als 20 Beschäftigten. Die Hälfte von ihnen erwartet, dass sich die eigene Lage in den kommenden Monaten verschlechtern werde. Die Entwicklung gehe der Studie zufolge quer durch alle Branchen.

Höchst beachtlich ist in dem Kontext auch, dass der seit Jahren anhaltende Aufschwung im Baugewerbe wohl vorbei ist. Laut der Studie rechnen offensichtlich immer weniger mittelständische Bauunternehmen, dass der jahrelange Bauboom weitergehen werde. Am schlechtesten sei nach dem Dürresommer aber die Stimmung in der Landwirtschaft; gleich dahinter folgen Firmen aus der Ernährungs- und Tabakbranche.

Ja, liebe Leser, der Boom der deutschen Wirtschaft, insbesondere im Mittelstand, ist vorbei. Die konjunkturelle Wende dürfte spätestens im Neuen Jahr auch massenmedial „sichtbar“ werden. Und damit stellt sich die Frage, ob die Lage am Arbeitsmarkt von der Regierung weiter so rosig wie bisher dargestellt werden kann. Anders formuliert, es besteht im Jahr 2019 für all jene, die immer noch an ein ewiges breitangelegtes Wachstum glauben, gehöriges negatives Überraschungspotenzial. Seien Sie also alles andere als überrascht, wenn in den Nachrichten dann auch mal unerfreuliche Meldungen kommen werden…

Crash droht: HSBC-Studie zeigt Automobilindustrie vor einer Krise

Eine neue Branchenstudie der britischen HSBC-Bank zeigte jetzt, dass ein weiteres Wachstum der weltweiten Autoindustrie im nächsten Jahr kaum vorstellbar ist. Die HSBC-Analysten senkten deshalb die Kursziele für die größten Autohersteller wie Daimler, BMW, Renault und PSA.

Ähnlich äußerte sich auch der Branchenexperte Ferdinand Dudenhöffer. Erstmals seit dem Jahr 1990 ist der Absatz von Autos in China eingebrochen. Damit stehen der Autoindustrie zwei schwere Jahre bevor. Auch für Deutschland, dem viertgrößten Automarkt der Welt, rechnet Dudenhöfer mit sinkenden Umsätzen.

Solch eine Meldung zeigt Ihnen, wie sehr die auf stetiges Wachstum angewiesene Autoindustrie in Wirklichkeit in der Krise steckt. Während die Branche noch im letzten Jahr neue Rekordproduktionen mit Wachstumsraten von 11 Prozent feierte, verdüstert sich jetzt der Himmel immer weiter. Das liegt nicht nur an den Betrugsskandalen bei der Abgasreinigung, sondern auch daran, dass kaum ein Markt so gesättigt ist, wie der für Autos.

Automarkt ist gesättigt – das wird zu einer massiven Krise führen

Jede Sekunde werden heute weltweit 2,6 Autos gebaut. Damit wird sich der globale Autobestand bis zum Jahr 2020 auf über 1,3 Milliarden vergrößert haben. Heute kommen in Deutschland auf 1.000 Einwohner – vom Baby bis zum Greis – schon 570 Autos. Mit anderen Worten: Besonders in Deutschland gibt es bald vor allem in den Städten kaum noch Platz für die Autoflut. Ein Wachstum wie bisher ist unter solchen Umständen selbst bei guter Konjunktur kaum noch möglich.

Dazu kommt, dass kaum eine Industrie so konjunkturabhängig ist wie gerade die Autoindustrie. In der Finanzkrise 2008/2009 war sie von einem dramatischen Umsatzeinbruch betroffen, was sich vor allem auch bei deren Aktienwerten zeigte. Vom Hoch im Oktober 2007 brachen beispielsweise die Aktien von Daimler bis Februar 2009 um 76 Prozent ein, die von BMW sackten um 56 Prozent ab und die Papiere von VW verloren 73 Prozent an Wert.

In der nächsten Finanzkrise wird Autobranche massiv leiden

Sie sehen daran, dass auch in der nächsten Finanzkrise die Automobilwerte zu den Hauptverlierern gehören werden. Im Gegensatz zu damals kommen jedoch diesmal noch ein weitgehend gesättigter Markt und der Abgas-Betrugsskandal dazu. Einschränkungen, die eine spätere Erholung der Aktien sehr stark beeinträchtigen werden. Investieren Sie deshalb auf keinen Fall in diese zyklischen Papiere.

Besser ist es, wenn Sie jetzt schon nur auf Unternehmen setzen, die auch für Krisenzeiten gut aufgestellt sind. Damit meine ich die Krisen-Gewinner-Unternehmen (KGU), auf die ich auch an dieser Stelle regelmäßig eingehe.

Salami-Crash – Deutscher Aktienmarkt im tiefen Tal der Tränen

Alle Jahre wieder hoffen die Bullen in deutschen Landen auf die Jahresendrallye. Dieses Jahr findet selbige nicht statt. Im Gegenteil, die Rallye findet zwar statt, aber eben nach unten. In der vergangenen Handelswoche fiel der deutsche Leitindex unter die zumindest psychologisch wichtige Marke von 11.000.

Deutsche Aktien im Bärenmarkt

Zweifelsohne, der deutsche Aktienmarkt befindet sich im Bärenmarkt. Besonders deutlich wird diese Tatsache mit einem Blick auf den deutschen Leitindex als Kursindex (beim Performance-Index sind ja auch die ausgeschütteten Dividenden mit enthalten). Beim Kursindex lag das Jahreshoch bei 6.443 Punkten.

Am vergangenen Freitag ging der Index mit einem Stand von 4.969 Zählern aus dem Handel. Vom Hoch aus betrachtet liegt das Minus nun bereits schon bei sage und schreibe 23 Prozent. Das ist schon gewaltig; und zwar nicht zuletzt vor dem Hintergrund, dass angeichts des Nullzinsumfelds immer noch viele „biedere“ Sparer von den Banken in den scheinbar renditeträchtigen Hafen des Aktienmarkts gelockt werden.

Dramatische Kursstürze

Zu Beginn der Anleihenkäufe der EZB im Jahr 2015 war ja die Aktien-Hysterie in deutschen Landen riesengroß. Selbst in den öffentlich-rechtlichen Medien wurde damals von der lukrativen Aktienanlage als Alternative zum Sparbuch, das keine Zinsen mehr abwirft, geschrieben. Grundtenor war, dass Dividenden die neuen Zinsen sind.

Bleibt nur zu hoffen, dass die konservativen Sparer dem Lockruf nicht gefolgt sind. All jene, die dennoch eingestiegen sind, werden ihr Engagement vermeintlich sogar verfluchen. Nehmen wir an der Stelle nur das Beispiel des großen Autobauers aus Stuttgart, Daimler. Vom Hoch Anfang 2015 hat sich die Aktie mittlerweile halbiert. Mehr als 50 Milliarden Euro an Marktkapitalisierung gingen verloren.

Ja, liebe Leser, aber nicht nur vermeintlich zyklische, konjunktursensitive Titel hat es böse erwischt. Auch einstige Börsenstars und Vorzeigeaktien wie die Aktie des Gesundheitskonzern Fresenius kamen arg unter die Räder. Nach einer Prognoseanpassung der Geschäftsziele der kommenden Jahre brach der immer noch als relativ defensiv angesehene Standardwert am vergangenen Freitag zwischenzeitlich um mehr als 20 Prozent ein. Das war der prozentual höchste Tagesverlust in der Börsengeschichte des Unternehmens.

Vom alten Rekordhoch aus betrachtet hat sich die Aktie mittlerweile auch mehr als halbiert; mehr als 20 Milliarden Euro an Marktkapitalisierung sind damit ausgelöscht. Und an der Stelle möchten wir betonen, dass das Ende des Bärenmarkts noch nicht in Sicht ist. Wir können für den Aktienmarkt immer noch keine Entwarnung geben. Der Salami-Crash dürfte sich bis auf weiteres fortsetzen.

Bankenkrise 2.0 – Kommt Notfusion von Commerzbank und Deutscher Bank?

Bevor wir uns die Malaise der deutschen Großbanken genauer ansehen, möchten wir zuerst darauf hinweisen, dass nach dem Einlagensicherungsgesetz in Deutschland pro Kunde und Geldinstitut Bankguthaben in Höhe von bis zu 100.000 Euro abgesichert sind. Es ist daher ratsam, höhere Summen auf verschiedene Institute zu verteilen. Achten Sie jedenfalls auf die 100.000er-Schwelle bei Ihren Dispositionen! In Zypern wurden wir ja als möglich Blaupause Zeuge, wie die Guthaben über der 100.000 Euro Schwelle mit einem brutalen „haircut“ dezimiert wurden.

Niedergang alarmiert Politik

Damit kommen wir wieder zum leidigen Thema Bankenkrise in Deutschland. Massenmedial ist diese ja nicht wirklich im Fokus. Beachtlich ist aber, was das Nachrichtenmagazin „Focus“ in der jüngsten Ausgabe zu berichten wusste. Angesichts das nachhaltigen Niedergangs der beiden Großbanken des Landes, der Commerzbank und der Deutschen Bank, treibt hinter den Kulissen der Finanzminister des Landes, Herr Scholz, Planspiele für eine Fusion der beiden angeschlagenen Banken voran.

Der „Focus“ schreibt wörtlich, dass der SPD-Mann den schleichenden Tod der deutschen Finanzindustrie nicht tatentlos hinnehmen wolle. Herr Scholz wolle laut Focus wohl die beiden Großbanken vor Übernahmen aus dem Ausland schützen.

Dramatische Verluste für die Anteilseigner

Sehr interessant jedenfalls ist, dass selbst im „Focus“ vom „schleichenden Tod“ der deutschen Finanzindustrie geschrieben wird. Das passt nicht wirklich mit der ach so guten und regierungsoffiziell gefeierten guten konjunkturellen Lage in Deutschland zusammen. Fakt ist, dass die Anteilseigner, die Aktionäre der beiden Großbanken in den letzten Jahren massiv zum Aderlass gezwungen wurden.

Hier kann man schon von einem Zusammenbruch, der dem der 1930er-Jahre ähnelt, sprechen. Die Aktie der Commerzbank brach von einem Stand von 250 Euro regelrecht in sich zusammen. Aktuell werden nicht einmal mehr sieben Euro je Papier aufgerufen. Das Minus vom Hoch aus betrachtet liegt bei gut 97 Prozent und kommt einem Totalverlust sehr nahe. Etwas „besser“ lief es für die Aktionäre der Deutschen Bank. Diese „durften“ ja für die Boni der Investmentbanker in den letzten Jahren 35 Milliarden Euro an Eigenkapital mit Kapitalerhöhungen zur Verfügung stellen. Während die Banker mit Milliarden an Boni bedacht wurden, wurde die Aktie des deutschen Branchenprimus fast wertlos. Vom Hoch bei um die 90 Euro ging es auf nicht einmal mehr acht Euro nach unten.

Ja, liebe Leser, das Ende der Malaise der Banken ist nicht in Sicht. Die Politik wird hier im Hintergrund stützend eingreifen. Letztlich ändert das nichts mehr daran, dass der schleichende Todesprozess dadurch nicht gestoppt, sondern nur in die Länge gezogen wird. Wie schon eingangs erwähnt, achten sie bei ihren Dispositionen auf die 100.000er-Schwelle!

Deutsche Aktien: Die Lage wird immer schlimmer

Das Drama am Aktienmarkt geht auch in der neuen Woche weiter. Der DAX kennt kein Halten mehr und hat jetzt auch die zwischenzeitlich die Marke von 10.700 Punkten unterschritten. Dabei setzt sich auch die Reihe der Gewinnwarnungen fort. Erst in der vergangenen Woche musste sich der Medizintechnik-Konzern Fresenius von seinen langfristigen Wachstumszielen verabschieden. Daraufhin brach die Aktie um mehr als 15% ein.

Heute nun folgt schon die nächste Gewinnwarnung. Dieses Mal ist es der Chemiekonzern BASF, der seine eigene Prognose nach unten korrigiert. Bislang hatte der Chemiegigant schon einen Rückgang des operativen Ergebnisses um bis zu 10% erwartet. Doch jetzt soll es sogar recht deutlich um 15 bis 20% nach unten gehen bei dieser wichtigen Ertragskennzahl.

BASF stürzt ab wegen Gewinnwarnung

Wie Sie sich vorstellen können, verliert daraufhin die Aktie deutlich an Wert. Mit nur noch knapp 58 € notiert jetzt die BASF-Aktie fast auf dem 5-Jahres-Tief. Allein in den vergangenen 6 Monaten hat die Aktie knapp ein Drittel an Wert verloren. Das ist schon eine dramatische Entwicklung und ist vor allem auch deutlich schwächer als der DAX. Der deutsche Leitindex bringt es trotz der zuletzt schwachen Entwicklung auf Sicht von 6 Monaten nur auf einen Verlust von 16%.

Aber mir ist hier noch anderer Aspekt wichtig: Die Rolle der Analysten. Wie Sie wissen, geben die Bankanalysten ihre Empfehlungen zu Aktien heraus. Da die Banken auch vom Aktienumsatz leben, finden sich hier überdurchschnittlich viele Kaufempfehlungen und nur wenige Verkaufsempfehlungen. Auch beim Festlegen der Kursziele dominiert der Optimismus.

Das zeigt der Blick auf die Entwicklung bei BASF in den vergangenen 6 Monaten aus Sicht der Analysten. Das durchschnittliche Kursziel der Aktie ist nur von 96 € auf aktuell 82 € nach unten angepasst worden. Doch seit Anfang Oktober sind 21 neue Analysten-Reports zu BASF veröffentlicht worden. Nur ein Analyst hat die Aktie am 26. November zum Verkauf empfohlen. Alle anderen Berichte haben die Aktie entweder zum Kauf empfohlen oder ein Halten nahegelegt.

Analysten liegen falsch bei BASF und vielen anderen Aktien

Fakt ist: Wer auf diese Empfehlungen gehört hat, der hat jetzt ein ordentliches Minus gemacht und das in nur wenigen Wochen. BASF ist dabei nur ein Beispiel, wie lange Aktien immer noch sehr positiv von den Analysten angesehen werden. Davon sollten Sie sich aber nicht täuschen lassen. Ich bleibe auch auf dem aktuell schon deutlich niedrigeren Niveau bei meiner klaren Einschätzung: Die Masse der Aktien ist immer noch völlig überbewertet. Was wir aktuell sehen, ist nur eine erste kleine Korrektur.

Richtige Prognose: Bitcoin verliert in einem Jahr 80 Prozent an Wert

Vor einem Jahr wurde der Anstieg der Kryptowährung Bitcoin in den Medien gefeiert. Während diese Währung im Dezember 2017 mit fast 20.000 Dollar pro Bitcoin ihren Höhepunkt erreichte, fiel sie kürzlich unter 4.000 Dollar pro Bitcoin. Damit hat der Bitcoin in einem Jahr einen Verlust von etwa 80 Prozent erlitten.

Als vor einem Jahr der Rekordstand markiert wurde, stand die Behauptung im Raum, dass diese Kryptowährung in absehbarer Zeit auf 100.000 Dollar pro Bitcoin steigen werde. Für mich war jedoch dieser Absturz schon damals vorhersehbar, denn ausnahmslos jede exponentielle Entwicklung endet in einem Crash. Und bereits der Anstieg des Bitcoins auf knapp 20.000 Dollar zeigte einen exponentiellen Verlauf.

Schon im Dezember 2017 habe ich vor dem Bitcoin-Crash gewarnt

Deshalb schrieb ich dazu im Dezember 2017 in meinem Info-Dienst „Crash-Investor“:

„Doch zeigt die exponentielle, also immer schnellere Entwicklung nach oben, deutlich, dass es sich dabei keineswegs um ein gesundes Wachstum handelt. Und dass auch beim Bitcoin offensichtlich die Bäume nicht in den Himmel wachsen, zeigen die letzten Tage. …

In der Natur endet jede exponentielle Entwicklung letztlich im Zusammenbruch, da nichts im begrenzten Raum unendlich wachsen kann. Letztlich ist auch das Finanzsystem nur eine Ableitung der Natur und damit gelten auch hier die Naturgesetze. Zwar kann eine Entwicklung für begrenzte Zeit exponentiell nach oben gehen, doch sie kann nicht dauerhaft stabil sein und sie wird an sich selbst zugrunde gehen.

Das gilt für die Aktienmärkte genauso wie für die explodierende Verschuldung oder hier der Kursentwicklung des Bitcoins. Erschwerend kommt in diesem Fall dazu, dass sich die Entwicklung nicht über Jahre oder Jahrzehnte erstreckte, sondern in Wochen oder sogar nur wenigen Tagen erfolgte. Mit einer Wertsteigerung von über 1.800 Prozent alleine in diesem Jahr gilt der Bitcoin jetzt schon als größte Blase der Geschichte und hat damit die Tulpenblase im 17. Jahrhundert in Holland bereits deutlich übertroffen, als am Ende Tulpenzwiebeln mit Gold aufgewogen wurden.“

Wie Sie sehen, habe ich recht behalten. Für Sie ist das ein weiterer Hinweis darauf, keinesfalls in irgendwelche Modeströmungen zu investieren. Sie sollten im Gegenteil gerade dann von solchen Anlageobjekten Abstand nehmen, wenn sie breit beworben werden und sich exponentiell entwickeln. Das endet letztlich meist im Desaster und im Vermögensverlust.

Viele Anlageformen wie Edelmetalle sind heute nicht in Mode. Sie sind aber genau deshalb für Sie von Interesse und werden langfristig eine weitaus höhere Rendite bringen, als irgendwelche hochgejubelten Modeinvestments.

Verbraucher legen mehr Geld für noch schlechtere Zeiten zurück

Der Aufschwung in Europa sei nach wie vor kräftig und intakt. Die politsch und geldpolitisch Verantwortlichen beschwören beinah täglich die Mär der scheinbar heilen Wirtschaftswelt in Europa. Leider, leider kann die harte Realität mit den Sirenengesängen der Verantwortlichen nicht mithalten.

Verbrauchervertrauen in Frankreich bricht massiv ein

Fakt ist, dass in Frankreich schon seit Wochen massive Unruhen vorherrschen. Angesichts der anhaltenden sog. „Gelbwesten-Proteste“ erwägt die französische Regierung sogar, den Ausnahmezustand auszurufen. Kein Wunder also, dass in einem solchen Umfeld nicht wirklich eine gute Verbraucherstimmung aufkommen kann. Reuters meldet, dass das Verbrauchervertrauen in Frankreich kurz vor Beginn der heißen Phase des Weihnachtsgeschäfts so schlecht wie seit über dreieinhalb Jahren nicht mehr sei.

Das Statistikamt Insee teilte mit, dass das Stimmungsbarometer um drei auf nur noch 92 Punkte gefallen sei. Von Reuters befragte Ökonomen hatten lediglich einen Rückgang auf 94 Zähler erwartet. Beachtlich ist auch, dass trotz des angeblichen starken Aufschwungs sich wieder mehr Franzosen vor einer höheren Arbeitslosigkeit sorgen würden. Gleichzeitig wächst die Angst vor künstlich durch den Staat verursachten höheren Energiekosten. Die „Geldwesten-Proteste“ richteten sich ursprünglich vor allem gegen Steuern auf Diesel und Benzin, die die Regierung im vergangenen Jahr eingeführt hatte.

Deutsche Verbraucher werden knausriger

Derweil trübt sich das Konsumklima nicht nur in Frankreich ein. Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) veröffentlichte ja jüngst die monatliche Kosumklima-Studie für Deutschland. Diese fiel für den Monat Dezember unerwartet schlecht aus. Sehr spannend ist auch der Blick auf die Hintergründe des Rückgangs. Die Deutschen seien mit Blick auf die Erwartungen an die konjunkturelle Entwicklung pessimistischer geworden. Folglich seien auch die Erwartungen an das eigene Einkommen gefallen. Extrem beachtlich auch, dass die deutschen Verbraucher wieder mehr sparen wollen.

Trotz abgeschaffter Zinsen für Sparguthaben wird jetzt der GfK zufolge wieder mehr Geld für noch schlechtere Zeiten zurückgelegt. Herr Bürkl, Experte bei der GfK, merkte weiter an, dass nach fast zehn Jahren Aufschwung manche den Eindruck haben würden, es werde nie wieder einen Abschwung geben. Mit Blick auf die weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sei aber fast schon die Saat für einen Abschwung gelegt.

Ja, liebe Leser, die Saat für den neuen Abschwung ist gelegt. Und es wundert nicht, wenn aus dem deutschen Handel schon jetzt erste Berichte über einen schwachen Auftakt des Weihnachtsgeschäfts kommen. Es wäre wahrlich keine Überraschung, wenn Anfang des kommenden Jahres das statistische Bundesamt über ein deutlich unter den Erwartungen gebliebenes Jahresendgeschäft berichten würde.

Wirtschaftsdaten immer schwächer – genauso wie 2008 vor der Finanzkrise

Zu Beginn der neuen Woche feiern die Börsen eine Beruhigung im Handelsstreit zwischen den USA und China. Doch ich bin mir fast sicher: Das ist nur eine sehr kurzfristige Erholung, bis es zu einer erneuten Eskalation zwischen den beiden Ländern kommt.

Die Positionen von US-Präsident Trump sind nun einmal überhaupt nicht kalkulierbar. Daher sollten Sie auch auf ganz andere Dinge schauen – und zwar die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Die verschlechtern sich nicht nur bei uns in Deutschland, sondern auch in den USA immer weiter.

Je genauer ich mir die aktuelle Entwicklung anschaue, desto mehr bekomme ich den Eindruck, das alles schon einmal erlebt zu haben – und zwar 2008. Auch damals zeigte sich eine solche Entwicklung wie wir sie in den vergangenen Monaten vor allem in den USA gesehen haben.

Gefährliche Warnsignale aus den USA

So hat es zuletzt deutlich Preisrückgänge bei US-Immobilien gegeben – genau wie 2008. Zusätzlich ist die Zahl der neu als arbeitslos gemeldeten US-Bürger in den vergangenen Wochen klar angestiegen und reicht vor wenigen Tagen den höchsten Stand seit 6 Monaten – genau eine solche Entwicklung gab es 2008 auch.

Und dann haben wir zuletzt noch einen massiven Absturz beim Ölpreis beobachtet, nach dem massiven Anstieg zuvor. Sie ahnen es: Auch das gab es genauso im Jahr 2008 vor dem Ausbruch der Finanzkrise.

Die bisher genannten Daten beziehen sich auf die USA. Doch auch in der Euro-Zone hat sich die Stimmung zuletzt deutlich verschlechtert. So ist das Verbraucher-Vertrauen hier in der Euro-Zone zuletzt 11 Monte in Folge gesunken. Hier spielen die Befürchtungen über ein erneutes Aufkommen der Euro-Krise eine Rolle. Und tatsächlich sind diese Sorgen begründet – denn mit Italien steht jetzt eines der größten Länder der Euro-Zone unter Druck.

Und schon die Krise in Griechenland hat gezeigt, wie massiv dabei die Stabilität der gesamten Euro-Zone gefährdet ist. Insofern ist es eben auch von großer Bedeutung, dass Ihnen die aktuelle Gefahr bewusst ist. Und dann kommt der Absicherung des Vermögens eine wichtige Rolle zu. Sie können davon ausgehen, dass bei der nächsten Euro-Krise zu massiven Abstürzen an den Börsen kommt. Und wenn Sie dann einseitig auf Aktien setzen, ist die Gefahr für das gesamte Vermögen einfach zu groß.

Daher kommt es auf eine breite Streuung an – und wie die im Idealfall aussieht, erkläre ich regelmäßig an dieser Stelle.

Banken-Crash: Deutsche Bank ist eine der systemrelevantesten Banken

Heute steht eine Aktie im Mittelpunkt, die einmal viel Gewicht an der Börse hatte- doch diese Zeiten sind schon lang vorbei. Erst vor wenigen Tagen erreichte die Aktie der Deutschen Bank mit einem Kurs von nur noch gut 8 Euro ein neues Rekordtief. Gemessen an ihrem Allzeit-Hoch bei über 91 Euro bedeutet das einen Wertverlust von 91 Prozent. Die Bank wackelt also immer mehr und ihr eventueller Crash könnte schon bald das weltweite Finanzsystem in den Abgrund ziehen – denn so wichtig ist die größte deutsche Bank dann doch noch.

Einer Veröffentlichung des Finanzstabilitätsrats (FSB) zufolge, gehört die Deutsche Bank neben der Citigroup, der JPMorgan Bank und der HSBC Bank zu den für die weltweite Finanzsicherheit am meisten relevanten Banken. Das bedeutet, dass ein Crash der Deutschen Bank das weltweite Finanzsystem in Turbulenzen stürzen würde.

Der FSB ist eine Institution, die im Auftrag der G-20- Staaten das weltweite Finanzsystem überwacht und Bankenrisiken bewertet. Problematisch ist dabei, dass gerade die Deutsche Bank schon seit einigen Jahren zunehmend in Probleme gerät. Kritisch ist die Deutsche Bank vor allem wegen ihres gewaltigen Volumens an Derivaten, also Finanzprodukten, die meist auf anderen Werten als Aktien basieren. Das Derivatevolumen der Bank beläuft sich auf 48 Billionen Euro. Das ist das 14-fache des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von Deutschland.

Das größte Risiko weist das Derivate-Portfolio auf

Derivate sind oft kompliziert verschachtelte Wertpapiere mit häufig hohem spekulativen Charakter. Ändert sich nur ein Parameter – wie beispielsweise das Zinsniveau – unerwartet, dann ziehen solche Derivatspekulationen schnell Forderungsausfälle und Pleiten nach sich, die nicht mehr kontrollierbar sind.

Kommt es zu einer neuen Finanzkrise, dann können diese Derivate sehr schnell weitere Probleme nach sich ziehen und das Finanzsystem als Ganzes kommt in einem Dominoeffekt in Schieflage. Das erinnert an die Pleite der Lehman Bank 2008, welche zur Finanzkrise führte, die beinahe in einer „Kernschmelze“ des Finanzsystems endete. Ursache der Finanzkrise damals waren Kreditverbriefungen von wackeligen Immobilienkrediten.

Von den Banken gehen große Risiken aus

Sie sehen daran, dass die Risiken für das Finanzsystem keineswegs kleiner geworden sind, sondern im Gegenteil immer größer werden. Es ist daher nur eine Frage der Zeit, bis ein externer Auslöser, wie die Pleite einer Großbank, plötzliche Zinserhöhungen oder unerwartete militärische Konfrontationen zum Zusammenbruch des immer instabileren Kartenhauses führen.

Für Sie heißt das, dass Sie sich keinesfalls an der heutigen Spekulation an der Börse beteiligen, sondern im Gegenteil vermehrt auf die Sicherheit Ihres Vermögens achten sollten.

US-Ökonom warnt: „Nächste Krise wird schlimmer als 2008“

Jetzt wird es langsam ernst – denn die Crashgefahren nehmen immer weiter zu. Und aktuell verdichten sich auch die Vorzeichen, dass die kommende Krise sehr viel schlimmer ausfallen wird als die letzte große Finanzkrise 2008/2009.

Diese Ansicht setzt sich jetzt auch bei immer mehr Experten durch – und hat jetzt auch den Mainstream schon erreicht. So warnt jetzt auch der Ökonom Paul Krugman in den USA, der bislang nicht durch massive Krisenszenarien aufgefallen ist. Seiner Einschätzung nach sind wir vor allen Dingen auf die kommende Krise nur unzureichend vorbereitet.

Krugman warnt: „Die Zinsen sind immer noch nahe der Nulllinie in den USA und vielen Teilen der Welt. Die Finanzpolitik ist zudem nach der letzten Finanzkrise schlecht aufgestellt worden. Ich bin auch nicht wirklich zuversichtlich, dass dies schon bald besser werden könnte. Tatsächlich ist es doch so, dass es gute Gründe gibt, dass es in Zukunft sogar schlimmer werden wird.“

Die Bühne ist berietet für einen historischen Zusammenbruch

Fakt ist: Die Bühne ist bereitet für einen kommenden historischen Zusammenbruch. Wir leben in Zeiten der Alles-Blase. Ob Aktien, Anleihen oder Immobilien – alles ist aktuell deutlich überbewertet. Dabei müssen Sie eins wissen: Allein die Immobilienblase in den USA ist heute deutlich größer als 2008. Doch die reichte damals schon aus, um eine der größten Finanzkrisen der Geschichte auszulösen.

Sehr beunruhigend sind auch die immer weiter steigenden Unternehmensschulden. Stellen Sie sich vor: Seit der letzten Finanzkrise haben sich in den USA die Schulden der Unternehmen mehr als verdoppelt. Wenn nun das Zinsniveau ansteigen sollte – was in der kommenden Krise auf jeden Fall zu erwarten ist – werden viele Firmen mit den bestehenden Schulden Probleme bekommen. Hier lauert eine große Gefahr für die Stabilität der Finanzmärkte.

Zuletzt äußerten sich schon wieder so genannte Börsen-Experten und sagten, mit der Korrektur der vergangenen Wochen an den Börsen wäre das Schlimmste schon überstanden und die Börsen würden 2019 wieder durchstarten und neue Rekordkurse von 14.000 Punkten und mehr im DAX erreichen.

Hier kann ich nur sagen: So etwas sind Wunschträume, die sich aber schon bald in Luft auflösen werden. Die Basis vieler Unternehmen gibt schlicht und einfach keine höheren Kurse her. Die Gewinne werden kaum noch zulegen. Und damit fehlt dann schlicht und einfach die Basis für weiter steigende Kurse.