Produkt Logo

Banken-Crash: Deutsche Bank ist eine der systemrelevantesten Banken

Heute steht eine Aktie im Mittelpunkt, die einmal viel Gewicht an der Börse hatte- doch diese Zeiten sind schon lang vorbei. Erst vor wenigen Tagen erreichte die Aktie der Deutschen Bank mit einem Kurs von nur noch gut 8 Euro ein neues Rekordtief. Gemessen an ihrem Allzeit-Hoch bei über 91 Euro bedeutet das einen Wertverlust von 91 Prozent. Die Bank wackelt also immer mehr und ihr eventueller Crash könnte schon bald das weltweite Finanzsystem in den Abgrund ziehen – denn so wichtig ist die größte deutsche Bank dann doch noch.

Einer Veröffentlichung des Finanzstabilitätsrats (FSB) zufolge, gehört die Deutsche Bank neben der Citigroup, der JPMorgan Bank und der HSBC Bank zu den für die weltweite Finanzsicherheit am meisten relevanten Banken. Das bedeutet, dass ein Crash der Deutschen Bank das weltweite Finanzsystem in Turbulenzen stürzen würde.

Der FSB ist eine Institution, die im Auftrag der G-20- Staaten das weltweite Finanzsystem überwacht und Bankenrisiken bewertet. Problematisch ist dabei, dass gerade die Deutsche Bank schon seit einigen Jahren zunehmend in Probleme gerät. Kritisch ist die Deutsche Bank vor allem wegen ihres gewaltigen Volumens an Derivaten, also Finanzprodukten, die meist auf anderen Werten als Aktien basieren. Das Derivatevolumen der Bank beläuft sich auf 48 Billionen Euro. Das ist das 14-fache des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von Deutschland.

Das größte Risiko weist das Derivate-Portfolio auf

Derivate sind oft kompliziert verschachtelte Wertpapiere mit häufig hohem spekulativen Charakter. Ändert sich nur ein Parameter – wie beispielsweise das Zinsniveau – unerwartet, dann ziehen solche Derivatspekulationen schnell Forderungsausfälle und Pleiten nach sich, die nicht mehr kontrollierbar sind.

Kommt es zu einer neuen Finanzkrise, dann können diese Derivate sehr schnell weitere Probleme nach sich ziehen und das Finanzsystem als Ganzes kommt in einem Dominoeffekt in Schieflage. Das erinnert an die Pleite der Lehman Bank 2008, welche zur Finanzkrise führte, die beinahe in einer „Kernschmelze“ des Finanzsystems endete. Ursache der Finanzkrise damals waren Kreditverbriefungen von wackeligen Immobilienkrediten.

Von den Banken gehen große Risiken aus

Sie sehen daran, dass die Risiken für das Finanzsystem keineswegs kleiner geworden sind, sondern im Gegenteil immer größer werden. Es ist daher nur eine Frage der Zeit, bis ein externer Auslöser, wie die Pleite einer Großbank, plötzliche Zinserhöhungen oder unerwartete militärische Konfrontationen zum Zusammenbruch des immer instabileren Kartenhauses führen.

Für Sie heißt das, dass Sie sich keinesfalls an der heutigen Spekulation an der Börse beteiligen, sondern im Gegenteil vermehrt auf die Sicherheit Ihres Vermögens achten sollten.

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (Noch keine Bewertungen)
Loading...