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China-Rezession droht: Nachfrage nach Smartphones bricht ein

Der Blick nach Osten ist wichtig für die weitere Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung: China hat sich in den vergangenen beiden Jahrzehnten zur Wachstumslokomotive der Weltwirtschaft entwickelt. Aber das schier endlose Wachstum stößt auch in dem asiatischen Boomland jetzt an seine Grenzen.

In den letzten Jahren war China vor allem das Land, welches mit einem steigenden Konsum die weltweite Wirtschaft angekurbelt hat. Eine neue zahlungskräftige Mittelschicht ist dort entstanden. Aber das Wachstum lässt jetzt doch ganz deutlich nach – wie neue Wirtschaftszahlen verdeutlichen.

Inzwischen brechen dort nicht nur die Autoverkäufe wie zuletzt im Dezember um 19 Prozent ein, auch der Verkauf von Smartphones geht offensichtlich erheblich zurück. Da es bisher keine genauen Zahlen gibt, sind erstmalige und völlig unübliche massive Preissenkungen von Apple für sein neues Modell iPhone XR von bis zu 118 Dollar ein deutliches Zeichen dafür, dass es hier bereits zu deutlichen Einbrüchen beim Verkauf gekommen ist. Inzwischen hat das Apple auch zugegeben.

Krise bei Apple: Jetzt senkt das US-Unternehmen die Preise

Insgesamt sind zunehmende Rabattaktionen und stark rückläufige Preise ein deutlicher Indikator für eine kommende Rezession. Würde die Wirtschaft weiter boomen, hätte es kein Hersteller nötig die Preise zu senken. Daran sehen Sie auch, dass sich eine neue Rezession und erst recht eine Depression immer in sinkenden Preisen und im schlimmsten Fall sogar in einer Deflation ausdrücken werden.

Ausnahmslos jede Depression war bisher in der Geschichte auch eine Deflation, weil, wie jetzt in China, bei Umsatzeinbrüchen die Anbieter automatisch mit Preissenkungen reagieren und versuchen, damit ihren Marktanteil zu halten.

Das macht zwei Dinge deutlich: Einmal, dass in China die Wirtschaft immer schlechter läuft und damit die ganze Weltwirtschaft in die Klemme kommt. Zum anderen sehen Sie, dass nicht Inflation, sondern Deflation nach wie vor die wirkliche Gefahr ist.

Als einer der wenigen Experten habe ich überhaupt eine Deflation auf dem Radar. Gegen eine solche Krise wappnen Sie sich, indem Sie in Fremdwährungen und Edelmetalle investieren. Darüber hinaus sollten Sie sich einen Bargeldvorrat schaffen, mit dem Sie die Ausgaben zur Aufrechterhaltung Ihres derzeitigen Lebensstandards für die Dauer von mindestens zwei Monaten bestreiten können.

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