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Crash droht: In den USA steht massive Auflösung von Aktiendepots an

Immer wieder wird behauptet, Aktienkurse würden langfristig nur nach oben gehen und im Schnitt 8 Prozent im Jahr wachsen. Dass man diese Entwicklung so gerade nicht fortschreiben kann, dafür gibt es ein weiteres triftiges Argument: Ein Großteil der Aktien befindet sich in der Hand von Menschen, welche bald in Rente gehen werden.

Es handelt sich hier um die sogenannte „Babyboomer-Generation“, also die Nachkriegsgeneration, die bis Ende der 1960er-Jahre geboren wurde. In den USA hat diese Generation Aktien im Wert von 14 Billionen Dollar gekauft und in steuerbegünstigten Rentendepots angelegt. Dieses Aktienvolumen ist so gewaltig, dass man damit alle im DAX vertretenen Unternehmen 11 mal aufkaufen könnte.

Rentner in den USA werden gezwungen sein, Aktien zu verkaufen

Wenn jetzt diese Generation sukzessive in Rente geht, dann wird sie ihre Aktienbestände nach und nach auflösen, um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren. Denn im Gegensatz zu Deutschland, gibt es in den USA keine vergleichbare staatliche Altersversorgung. Es werden also in den nächsten Jahren weit mehr Aktien verkauft, als gekauft werden und das führt zu einem Einbruch bei den Aktienpreisen. Die nachfolgende Generation ist durch die in den 1970er-Jahren massiv gesunkenen Geburtenraten weitaus kleiner als die der „Babyboomer-Generation“ und kann hier keinen Ausgleich schaffen.

Sie sehen: Selbst wenn es keine neue Finanzkrise geben würde, steht der Aktienmarkt vor einem Riesenproblem. Es ist deshalb geradezu verantwortungslos, wenn heute Banken und Börsianer jungen Menschen den Einstieg in Aktien empfehlen, um sich damit für das Alter abzusichern.

Das schwache Börsenjahr 2018 war nur ein Vorgeschmack auf den nächsten Crash

Die im vergangenen Jahr kräftig eingebrochenen Aktienmärkte sind nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was noch folgen wird. Für Sie heißt das, dass Sie gut daran tun, Ihren Anteil an Aktien strikt zu beschränken. Wer jetzt zu sehr auf Aktien setzt, ist dann viel zu anfällig für den kommenden Crash an den Aktienmärkten, der einmal mehr verheerend ausfallen wird.

Das liegt auch an der immer noch extremhohen Höhe der Indexstände und der Kurse vieler Aktien. Die sind durch die wirtschaftliche Lage überhaupt nicht mehr gerechtfertigt und daher wird der nächste Crash an den Aktienmärkten auch besonders heftig ausfallen.

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