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Crash-Gefahr: EU-Kommissar warnt vor frostigen Zeiten

Die Ruhe in der Euro-Zone könnte schon bald vorbei sein. Das zeigt sich auch bei aktuellen Äußerungen von verantwortlichen hochrangigen EU-Beamten. So hat jetzt EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger bei einer Konferenz zum EU-Haushalt vor düsteren Zeiten für die Wirtschaft gewarnt. Nach seinen Worten habe man noch im Sommer angenommen, dass die Zahl der Arbeitsplätze weiter steige und die Aktienbörsen auf hohem Niveau stabil blieben. Doch jetzt zeige sich, dass mit den aktuellen Börsenturbulenzen das „Ende der Party“ gekommen sei.

Seiner Ansicht nach liegen die besten Jahre hinter uns und man sollte sich ab dem Herbst 2018 auf frostige Zeiten einstellen – und das nicht nur wegen des bevorstehenden Winters. Als Gründe nannte er die zunehmende Unsicherheit in den Schwellenländern, den neuen überzogenen Haushalt in Italien und US-Sanktionen gegen den Iran, wodurch die Energiepreise nach oben getrieben würden.

Diesen Warnungen kann ich mich nur anschließen, denn all das sind Faktoren, die unsere gewohnte Stabilität in Europa gefährden können. Doch die Lage ist noch viel schlimmer, denn es geht nicht nur um einzelne Fehlentwicklungen, sondern darum, dass das ganze Finanzsystem auf tönernen Füßen steht. Unser System ist auf immer weiter wachsenden Schulden aufgebaut. Entsprechend steigt jedes Jahr die globale Gesamtverschuldung. Aktuell erreicht sie den Betrag von schwindelerregenden 247 Billionen Dollar.

Schulden explodieren und gefährden die Stabilität – nicht nur in der EU

Ein Vergleich macht diese Entwicklung besonders augenfällig. Und zwar das Wachstum des Anteils der Schulden am weltweiten Bruttoinlandsprodukt (BIP). Hat der Anteil am BIP noch im Jahr 2000 bei 230 Prozent gelegen, so sind es heute schon fast 320 Prozent. Mit anderen Worten: Die Schulden sind immer weniger durch eine Steigerung der Wirtschaftsleistung finanzierbar. Wenn jetzt noch im Zuge einer neuen Finanzkrise die Zinsen steigen, wird es eine ungeahnte Pleitewelle bei Staaten, Unternehmen und Privathaushalten geben, die dann eine neue Weltwirtschaftskrise auslösen wird.

Es ist also keine Frage mehr, ob es so kommen wird, sondern nur noch wann es soweit ist. Dabei zeigt das jetzt von Oettinger benannte „Ende der Party“ ab Herbst 2018 deutlich, dass das ganze spekulative Kartenhaus schon bald zusammenstürzen wird. Für Sie heißt das, dass Sie sich gerade jetzt aktiv weiter absichern sollten. Das tun Sie durch eine breite Streuung Ihres Vermögens zu der auch Fremdwährungen und Edelmetalle gehören.

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