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Crash-Gefahr: OECD warnt vor wachsenden Risiken

Die Krisengefahr wird aktuell in der Öffentlichkeit kaum noch gesehen. Es ist eher so, dass es fast täglich neue Jubelmeldungen und angehobene Prognosen gibt. Wenn man diesen Meldungen Glauben schenkt, könnte man fast den Eindruck gewinnen, dass es auf ewig so weitergehen wird mit dem wirtschaftlichen Aufschwung.

Doch wie Sie sich denken können, stehe ich diesem fast grenzenlosen Optimismus kritisch gegenüber. Mit dieser Meinung stehe ich nicht allein. Wenn man eben etwas genauer hinschaut, finden sich auch auf offizieller Seite mahnende Stimmen.

Unbeobachtet von der breiten Öffentlichkeit hat unlängst die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) vor steigenden Ungleichgewichten im Finanzsystem gewarnt. Die OECD-Chefökonomin Catherine Mann wies dabei darauf hin, dass sich die Finanzmärkte heute mehr denn je von der Realwirtschaft abgekoppelt hätten, die Risiken dort nicht mehr gesehen werden und es dadurch gefährliche Entwicklungen gibt.

Zwar schränkte die Chefökonomin ihre Warnung wieder ein, als sie auf die komplett andere Lage von heute, verglichen mit früheren Wirtschaftszyklen, verwies, doch in einer Hinsicht bin ich derselben Auffassung wie sie: Gerade seit der Finanzkrise 2008 hat sich das Finanzsystem von der Realwirtschaft abgekoppelt. Das sehen Sie vor allem bei den Aktienbörsen, wo z. B. noch letztes Jahr der S&P500-Index um ganze 17 Prozent anstieg, während die von ihm repräsentierte US-Wirtschaft gerade einmal um 1,6 Prozent zulegte.

Immobilien und Aktien massiv überbewertet

Das Gleichgewicht ist gestört und Aktien, Immobilien sowie Anleihen werden trotzdem auf immer neue Rekordhöhen hochspekuliert. Doch solch ein Zustand geht nicht dauerhaft gut. In der Natur endet jede Fehlentwicklung letztlich in einer Korrektur der Verhältnisse. Bei einem Gewitter bauen sich unterschiedliche Ladungen in der Wolke und am Boden so lange auf, bis ein Kurzschluss entsteht, für den ein Blitz einen Ausgleich schafft. Auch das Finanzsystem unterliegt diesen Naturgesetzen und deshalb ist der Crash unausweichlich, um die entstandenen Auswüchse zu beseitigen.

Das bedeutet, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis sich die jetzigen überzogenen Kurse wieder ganz plötzlich korrigieren. Dann werden die Aktien abstürzen und Immobilien wieder drastisch an Wert verlieren.

Deshalb sollten Sie sich rechtzeitig gegen diesen unweigerlich kommenden Crash schon heute absichern. Das tun Sie mit einer breiten Streuung Ihres Vermögens, die ich Ihnen an dieser Stelle immer wieder nahebringe.

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