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Crash-Warnung: EZB-Anleihenkäufe sind größte Blase der Geschichte

Seit Jahren laufen schon massive Aufkaufprogramme für Anleihen in der Euro-Zone. Das hat sich als eine der stützen für den Aktienmarkt erwiesen, weil die EZB eben so immer weitere Liquidität für die Märkte  zur Verfügung stellt. Aber dahinter steckt eine gefährliche Strategie. Und genau vor den massiven negativen Folgen dieser Strategie warnt jetzt der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, David Folkerts-Landau.

Erst kürzlich bezeichnete er die Anleihenkäufe durch die Europäische Zentralbank (EZB) als die größte Blase, die es am Kapitalmarkt jemals gegeben hat. Die Anleihenkäufe würden schon zu lange vorgenommen und es treten Gewöhnungseffekte auf, die Reformen verhindern.

Diese EZB-Maßnahme drücke die Anleiherenditen künstlich nach unten und wenn diese Programme eingestellt werden, drohe ein plötzlicher Anstieg der Zinsen mit der Folge, dass die Anleihenkurse crashen. Diese EZB-Stützungsaktionen hätten zudem zu einer problematischen Umverteilung von Vermögen geführt, weil nur die Reichen von den steigenden Aktien- und Immobilienpreisen profitierten.

Ich sehe es ähnlich: Dieses EZB-Anleihenkaufprogramm hat inzwischen schon in der Summe die zwei Billionengrenze überstiegen. Außer dass die Zinsen künstlich gedrückt und damit die Euro- Krisenländer wie Italien, Spanien, Griechenland und Portugal stabilisiert wurden, haben die Programme nicht viel gebracht. Und ob dies so bleibt, wenn sie enden, ist noch völlig ungewiss.

Die aktuellen Spekulationsblasen werden platzen – mit massiven Folgen

Was allerdings mit Sicherheit erreicht wurde, ist, dass die Aktien-, Anleihen- und Immobilienpreise massiv erhöht wurden und hier neue Blasen entstanden sind. Diese Blasen werden beim Anstieg der Zinsen platzen und dann zu einer Krise mit solchen Ausmaßen führen, wie es sie bisher noch nie gegeben hat. Was die EZB erreicht hat, ist nur den Kollaps zeitlich nach hinten zu verschieben – gelöst wurden die Probleme der schwachen Euroländer bis heute nicht. Nach wie vor passen die Länder im Euroverbund wirtschaftlich nicht zusammen.

Eine erneute Krise wird diesen Verbund deshalb endgültig sprengen und den Euro kollabieren lassen. Für Sie heißt das, dass Sie gut daran tun, sich auch weiterhin aktiv auf eine weitere Eurokrise vorzubereiten. Das tun Sie, indem Sie Ihr Vermögen breit streuen und auch Anlageklasse wie Edelmetalle und Fremdwährungen mit dabei haben.

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