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Krisensignale: Die Einschläge kommen näher

Nun kommen auch die Mainstreammedien nicht mehr darum eins anzuerkennen: Die weltweite Wirtschaft befindet sich auf dem Rückzug. Es ist doch sehr schwer zu verneinen, denn die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache. Was wir derzeit erleben, hat es seit der letzten Finanzkrise nicht mehr gegeben. Ob Industrieproduktion in China oder auch Exporte in Deutschland: Überall zeigt sich eine klare Schwäche.

Dann stellt sich immer die Frage: Was kommt als Nächstes? Werden wir nur eine einfache Rezession erleben oder steht die nächste massive Finanzkrise direkt vor uns, die die Ereignisse des Jahres 2008 noch in den Schatten stellen wird?

Nach Angaben von Bloomberg Economics hat gerade auch die Weltwirtschaft zuletzt massiv an Dynamik verloren. So ist die weltweite Wirtschaftsleistung zuletzt im Vergleich zum Vorquartal wohl nur noch mit einer jährlichen Wachstumsrate von 2,1 % angestiegen. Im Sommer 2018 lag hier die Vergleichszahlen noch bei rund 4 %.

Der Optimismus aus dem Jahr 2018 ist verflogen

Vom enormen Optimismus der ersten Jahreshälfte 2018 ist nicht mehr viel übriggeblieben. Ich gehe sogar so weit zu sagen: Das Pendel ist herumgeschlagen und der Pessimismus macht sich breit in der Wirtschaft. Noch zeigt sich das nicht in massiv sinkenden Kursen an den Finanzmärkten. Doch für mich ist das nur eine Frage der Zeit, bis es hier klare Signale geben wird.

Das ist doch eine logische Konsequenz. Immer mehr Unternehmen werden die eigenen Prognosen für das laufende Geschäftsjahr 2019 nicht mehr erreichen können. Ein Beispiel dafür lieferte erst Anfang der Woche der Automobilzulieferer Leoni. Das Unternehmen hatte zunächst vor wenigen Wochen schon schwache Zahlen zum Geschäftsjahr 2018 präsentiert. Die damals aufgestellte Prognose 2019 wurde die jetzt wenige Wochen schon wieder einkassiert. Das hat den Abwärtstrend der Aktie weiter vorangetrieben. Auf Jahressicht steht jetzt ein Minus von 68 Prozent zu Buche. Und das ist nur ein Beispiel für einen ehemaligen Start der Deutschen Börsenszene.

Und eins muss Ihnen klar sein: Sollte es zum Crash kommen, werden die Auswirkungen deutlich stärker sein, als alles was Sie bisher erlebt haben. Der Grund dafür ist einfach. Die globalen Schulden sind explodiert. Noch zur Jahrtausendwende betrug der globale Schuldenstand ungefähr 80 Billionen Dollar. Als die US-Immobilienkrise im Jahr 2006 startete, hatte sich der globale Schuldenstand schon um 56 Prozent auf 125 Billionen Dollar gesteigert. Jetzt haben wir einen globalen Schuldenstand von 250 Billionen Dollar.

Mega-Schulden werden massive Folgen haben

Eins kann ich Ihnen sagen: Diese massive Schuldenblase wird sich nicht in geordneten Bahnen auflösen. Wir werden einen Megacrash erleben, der das Finanzsystem so wie wir es kennen in seinem Fundament erschüttern wird. Daher ist es so wichtig, dass sie sich aktiv vor diesem Crash schützen.

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