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USA: Auch die Regierungsschulden explodieren

Keine Frage: Das Brexit-Drama bringt fast jeden Tag neue Wendungen. Doch so langsam fällt es auch den kundigen Beobachtern – ob nun in London oder auch Brüssel – schwer, hier den Überblick zu behalten. Wenn sich bei diesem Krisenherd tatsächlich eine Lösung abzeichnet, werde ich den Brexit hier an dieser Stelle auch wieder aufgreifen.

Doch so lange schaue ich auf andere wichtige Regionen und die dort anwachsenden Probleme. Ein Beispiel ist hier ganz klar die USA. Über die Entwicklung der Schulden dort habe ich erst vor wenigen Tagen an dieser Stelle berichtet. Nur noch einmaleine Zahl, die Ihnen den Ernst der Lage vor Augen führt: So sind bis Ende 2018 die Kreditkartenschulden in den USA auf die Rekordsumme von 870 Mrd. Dollar angestiegen.

Aber das ist nur ein Aspekt des Themas. Auch das Haushaltsdefizit in den USA explodiert aktuell – auch dank der großzügigen Steuergeschenke von US-Präsident Donald Trump. Laut aktueller Zahlen aus dem Finanzministerium ist das Haushaltsdefizit der USA in den ersten vier Monaten des seit Oktober 2018 laufenden Budgetjahres auf 310 Mrd. Dollar angestiegen.

Im aktuellen Haushaltsjahr sind die Schulden schon um 77% angestiegen

Diese Zahl hilft Ihnen wenig – auch wenn es sich schon viel anhört. Doch jetzt wird es spannend: Im Vergleich zum Vorjahr ist das Defizit um enorme 77% angestiegen. Das ist nahezu unglaublich – entspricht aber der aktuellen Realität der Staatsfinanzen in den USA.

Und dabei steigen auch die Zinsausgaben für den Staat immer weiter an. Die Zinszahlungen haben in den ersten vier Monaten des Haushaltsjahres 192 Mrd. Dollar erreicht. Das waren immerhin 17 Mrd. oder rund 10% mehr als im Vorjahr. Wenn man diese Zahlen für die ersten vier Monate fortschreibt, wird die US-Regierung in diesem Jahr 575 Mrd. Dollar Zinsen zahlen. Das ist mehr als die Haushaltsdefizite der Jahre 2014 und 2015.

Und wenn man diese großen Summen auf die Wirtschaftsleistung der USA bezieht, wird Ihnen der Ernst der Lage bewusst: Diese Summe entspricht 2,7% der Wirtschaftsleistung und wird damit den höchsten Stand seit dem Jahr 2011 erreichen.

Schuldenwachstum in den USA gefährdet die Stabilität des Finanzsystems

Eins ist für mich klar: Dieses massive Schuldenwachstum in den USA – ob nun bei den Privathaushalten, den Unternehmen und beim Staat wird nicht mehr lange gutgehen können. Und wenn es dann tatsächlich in den USA zu ernsthaften Verwerfungen kommen sollte, würde auch die EU und vor allem auch Deutschland massiv davon in Mitleidenschaft gezogen werden.

Daher ist es für Sie jetzt extrem wichtig, aktiv zu werden. Noch haben Sie die Chance Ihr Vermögen aktiv abzusichern – vor dem kommenden Crash. Für mich ist es eben keine Frage, ob der Crash kommt. Für mich stellt sich nur noch die Frage, wann der Crash kommt. Nutzen Sie also die Zeit, die Sie jetzt noch haben und sichern Sie sich aktiv ab.

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