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Verarmung: Ein Drittel der Deutschen kann finanziell nicht vorsorgen

Wenn Sie sich in Ihrem persönlichen Umfeld umhören, werden Sie bei der Aussage „Deutschland ist ein reiches Land“ viel Zustimmung bekommen. Doch leider sieht die Realität völlig anders aus. Unter der Oberfläche hat sich hier eine große soziale Ungleichheit aufgebaut. Und ganz ehrlich gesagt hat das auch genügend Sprengkraft für gesellschaftliche Konflikte im so konsensverliebten Deutschland.

Wie eine Untersuchung der ING-Bank in 13 europäischen Ländern, den USA und Australien jetzt ergab, hat fast ein Drittel der Deutschen nicht genug Einkommen, um finanziell vorzusorgen. Damit weist Deutschland unter den 15 Ländern den zweithöchsten Anteil an Menschen ohne jegliche Ersparnisse auf. Nur in Rumänien ist dieser Anteil noch größer.

Zu geringes Einkommen hält die Bürger vom Sparen ab

Hinzu kommt, dass der Anteil, dem eine finanzielle Vorsorge nicht möglich ist, rapide steigt. Waren es vor einem Jahr erst 25 Prozent, so sind es jetzt schon 31 Prozent. Von denjenigen, die kein Geld zurücklegen, geben laut Studie 63 Prozent an, dass die Ursache des Nichtsparens ein zu geringes Einkommen ist, da nach Abzug der Kosten für die Finanzierung der Grundbedürfnisse schlicht nichts mehr zum Sparen übrig bleibt.

Daran sehen Sie, dass die Feststellung, Deutschland sei ein „reiches Land“, in dieser Pauschalität die tatsächlichen Verhältnisse nicht widerspiegelt. Nur eine Minderheit hat vor allem in Deutschland große Vermögen und Ersparnisse, während die Mehrheit entweder gar keine oder nur geringe Vermögenswerte besitzt.

Genau das ergab auch schon eine Vermögensuntersuchung der Europäischen Zentralbank (EZB) im Jahr 2013. Danach gehörten im Euro-Raum die Deutschen mit damals nur gut 50.000 Euro Vermögen pro Haushalt neben Portugal zu den Ärmsten. Zum Vergleich: Italiener hatten mehr als dreimal mehr Vermögen, die Griechen doppelt so viel und Luxemburger sogar achtmal mehr Vermögen als die Deutschen.

Hohe staatliche Abgabenlast verschlimmert die Lage noch

Die aktuelle ING-Untersuchung bestätigt meine Einschätzung, dass vor allem Deutschland immer mehr verarmt und regelrecht ausblutet. Ein weiterer Mosaikstein dabei ist die Tatsache, dass wir neben Belgien unter den Industrieländern die höchsten Steuer- und Abgabenlasten haben.

Dieser Verarmungsprozess wird sich bei der nächsten unweigerlich kommenden Finanzkrise noch drastisch verstärken. Wer da nicht vorgesorgt hat, wird große Teile seines Vermögens verlieren. Deshalb ist es für Sie entscheidend, dass Sie sich richtig positionieren. Das tun Sie mit einer breiten Diversifikation Ihrer Kapitalanlagen in Fremdwährungen, Edelmetalle und einer aktiven Absicherung.

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