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Wirtschaftsdaten immer schwächer – genauso wie 2008 vor der Finanzkrise

Zu Beginn der neuen Woche feiern die Börsen eine Beruhigung im Handelsstreit zwischen den USA und China. Doch ich bin mir fast sicher: Das ist nur eine sehr kurzfristige Erholung, bis es zu einer erneuten Eskalation zwischen den beiden Ländern kommt.

Die Positionen von US-Präsident Trump sind nun einmal überhaupt nicht kalkulierbar. Daher sollten Sie auch auf ganz andere Dinge schauen – und zwar die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Die verschlechtern sich nicht nur bei uns in Deutschland, sondern auch in den USA immer weiter.

Je genauer ich mir die aktuelle Entwicklung anschaue, desto mehr bekomme ich den Eindruck, das alles schon einmal erlebt zu haben – und zwar 2008. Auch damals zeigte sich eine solche Entwicklung wie wir sie in den vergangenen Monaten vor allem in den USA gesehen haben.

Gefährliche Warnsignale aus den USA

So hat es zuletzt deutlich Preisrückgänge bei US-Immobilien gegeben – genau wie 2008. Zusätzlich ist die Zahl der neu als arbeitslos gemeldeten US-Bürger in den vergangenen Wochen klar angestiegen und reicht vor wenigen Tagen den höchsten Stand seit 6 Monaten – genau eine solche Entwicklung gab es 2008 auch.

Und dann haben wir zuletzt noch einen massiven Absturz beim Ölpreis beobachtet, nach dem massiven Anstieg zuvor. Sie ahnen es: Auch das gab es genauso im Jahr 2008 vor dem Ausbruch der Finanzkrise.

Die bisher genannten Daten beziehen sich auf die USA. Doch auch in der Euro-Zone hat sich die Stimmung zuletzt deutlich verschlechtert. So ist das Verbraucher-Vertrauen hier in der Euro-Zone zuletzt 11 Monte in Folge gesunken. Hier spielen die Befürchtungen über ein erneutes Aufkommen der Euro-Krise eine Rolle. Und tatsächlich sind diese Sorgen begründet – denn mit Italien steht jetzt eines der größten Länder der Euro-Zone unter Druck.

Und schon die Krise in Griechenland hat gezeigt, wie massiv dabei die Stabilität der gesamten Euro-Zone gefährdet ist. Insofern ist es eben auch von großer Bedeutung, dass Ihnen die aktuelle Gefahr bewusst ist. Und dann kommt der Absicherung des Vermögens eine wichtige Rolle zu. Sie können davon ausgehen, dass bei der nächsten Euro-Krise zu massiven Abstürzen an den Börsen kommt. Und wenn Sie dann einseitig auf Aktien setzen, ist die Gefahr für das gesamte Vermögen einfach zu groß.

Daher kommt es auf eine breite Streuung an – und wie die im Idealfall aussieht, erkläre ich regelmäßig an dieser Stelle.

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