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Wirtschaftsnobelpreisträger warnt vor Kollaps am Aktienmarkt

Der Zenit, der seit dem März des Jahres 2009 vorherrschenden Dauer-Hausse an den Aktienmärkten scheint nun endlich erreicht bzw. überschritten zu sein. Auffällig ist, dass der deutsche Aktienmarkt mit Blick auf den Kursindex ja schon mehr als 20 Prozent verloren hat. Von einem Bullenmarkt kann hier also nicht mehr die Rede sein.

Selbst Standardwerte aus dem deutschen Leitindex sind seit Jahren auf Talfahrt. Allen voran sei da nochmals auf den monumentalen Kurskollaps der größten privaten Bank des Landes, der Deutschen Bank AG, hingewiesen. Hier ging es ja in den letzten Jahren von 90 Euro auf nur noch magere neun Euro bergab. Bitter aber wahr.

US-Aktienmarkt vor Kollaps

In Relation zum deutschen Markt haben sich die US-Aktien noch relativ gut gehalten. Hier stechen als Kurstreiber ja nach wie vor die hochkapitalisierten Tech-Aktien hervor. Wie auch immer, die Euphorie könnte aber auch hier bald vorbei sein. Jüngst wagte sich ein höchst angesehener Nobelpreisträger mit einer historischen Warnung aus der Deckung.

Das kommt ja extrem selten vor und sollte wahrlich sehr ernst genommen werden. Der US-amerikanische Ökonomie-Nobelpreisträger Robert Shiller warnte nämlich jüngst vor einem massiven Einbruch der Vermögenspreise in den USA. In einem Interview sagte der Experte, dass ein Kollaps jederzeit möglich sei – sowohl an den Aktien – als auch an den Immobilienmärkten. Er betonte in dem Kontext, dass vor allem in den USA die Vermögenspreise auf einem “sehr hohen Niveau” seien.

Protektionismus als Gefahr für die Weltwirtschaft

Eine große Gefahr für die Weltwirtschaft sei der aggressive protektionistische Kurs von US-Präsident Donald Trump, so der Wirtschaftswissenschaftler. Herr Shiller kommentierte auch den Ausgang der jüngsten Kongresswahlen in den USA. Das Ergebnis sei in erster Linie Ausdruck einer unglaublichen Polarisierung des Landes. Es bestehe die Gefahr, dass ein in die Enge getriebener US-Präsident Donald Trump noch impulsiver und aggressiver regieren werde. Das könnte vor allem in Handelsfragen der Fall sein. Hier hätte der Kongress nur noch wenige Möglichkeiten Einfluss zu nehmen.

Ja, liebe Leser, die Warnung von Prof. Shiller hat es wahrlich in sich. Herr Shiller hatte ja bereits das Platzen der Internetblase kurz nach der Jahrtausendwende vorhergesehen und auch den Absturz der Immobilienpreise im Jahr 2007 prophezeit, der die Weltfinanzkrise ausgelöst hatte. Und nun ist er wieder aktiv geworden. Ja, der Megacrash wird kommen. Und mit jedem Tag ohne Kollaps vergrößert sich die Absturzhöhe….

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